Alex Rider Fall 1 – Stormbreaker

Autor: Anthony Horowitz

Verlag: Ravensburger

Inhalt:
Alex Rider ist 14 Jahre alt und wohnt in London. Durch den mysteriösen Tod von Alex‘ Onkel, Ian Rider, stellt sich sein komplettes Leben auf den Kopf. Sein Leben war aber trotzdem noch nie normal, denn seine Eltern sind kurz nach seiner Geburt bei einem Flugzeugabsturz gestorben. Auf der Beerdigung seines Onkels, sieht Alex geheimnisvolle Männer mit Sonnenbrillen und strenger Mine. Warum trägt einer von ihnen eine Pistole? Er wird neugierig und fängt an rumzuschnüffeln, da Alex so oder so daran zweifelt, dass sein Onkel durch einen Unfall ums Leben kam. Dabei erfährt er, dass sein Onkel durch Schüsse starb und nicht durch einen Autounfall. Außerdem erfährt er, dass sein Onkel beim britischen Geheimdienst MI6 arbeitete. Nun soll Alex sein Nachfolger werden, obwohl er erst 14 ist. Alex wird auf eine Reise voller Abenteuer geschickt, um den Plan Stormbreaker zu verhindern, der tausende Menschen töten könnte…

Hauptpersonen:

  1. Alex Rider
  2. Darrius Sayle
  3. Mr. Grin
  4. Mr. Blunt
  5. Mrs. Jones
  6. Jack Starbright

Ort: Cornwall, London
Zeit: 21. Jahrhundert

Leseprobe:
»Das Flugzeug hatte seine Flugvorbereitungen abgeschlossen und stand wartend am Rollfeld. Die Propeller liefen auf Hochturen. Alex rammte den ersten Gang hinein, löste die Handbremse und stieg aufs Gas. Der Jeep rutschte unbeholfen, denn in der Aufregung hatte Alex Probleme mit der Kupplung. Doch dann schoss er vorwärts über die Auffahrt und den Rasen direkt auf das Rollfeld zu. Gleichzeitig hörte Alex hinter sich das trockene Rattern von Maschinengewehren. Er riss das Steuer herum und jagte den Jeep zur Seite, dann schwang er wieder in die ursprüngliche Richtung. Der Außenspiegel explodierte förmlich und ein Kugelregen hämmerte in die Windschutzscheibe und die Beifahrertür.

Die beiden Autos, die ihn verfolgten, rasten auf ihn zu und sie waren schneller. Aus beiden Wagen lehnten sich Uniformierte und legten ihnre Gewehre an. Sie holten weiter auf. Alex schwang den Jeep hin und her. Einen furchtbaren Augenblick lang befand er sich tatsächlich zwischen ihnen und beide Wächter feuerten auf ihn. Verzweifelt trieb Alex den Jeep zum Außersten. Er näherte sich dem Rollfeld, blieb aber auf der breiten Grasnabe – denn nur hier, auf dem unebenen Grasboden, hatte er eine Chance, die Kraft des Allradantriebs voll auszunutzen und die beiden Autos abzuhängen. Der Jeep schloss aus der Lücke zwischen den Verfolgern hervor und gewann Vorsprung. Wie durch ein Wunder hatten die Wachleute ihn noch nicht getroffen, doch jetzt blitzartig ihres Zieles beraubt, trafen sie sich gegenseitig. Alex hörte einen von ihnen Aufschreien. Er warf einen kurzen Blick zurück: Einer der Fahrer hatte die Kontrolle über sein Auto verloren. Der Wagen drehte bei hundert Sachen urplötzlich fast im rechten Winkel ab, überschlug sich in der Luft und krachte auf den Boden zurück, wo er auf dem Dach leigen blieb. Der andere Wagen bremste zunächst scharf, nahm dann aber wieder die Verfolgung auf.

Alex sah sich um. Das Flugzeug hatte sich auf der Startbahn in Bewegung gesetzt. Alex jagte mit wildem Schaukeln von der Grasnabe auf den Teerbelag des Rollfelds. Er riss das Steuer herum und drückte das Gaspedal voll durch. Der Jeep raste mit durchdrehenden Reifen hinter dem Flugzeug her. In diesem Augenblick wurden Alex zwei Dinge schlagartig bewusst: Sein gewagter Plan, die Harpune mit der Jojoschnur neben der hinteren Ladeklappe in das Metall zu schießen, sich durch das Jojo mit dem Spezialmotor heranziehen zu lassen und dann zu versuchen, unbemerkt in das Flugzeug zu gelangen, würde nicht funktionieren. Niemals würde er bei einem startenden Flugzeug von außen die Tür öffnen können. Und außerdem war der Jeep viel zu langsam, um noch näher an das Flugzeug herankommen zu können.

Er ging vom Gas. Klar, er hatte keine Zeit gehabt, richtig nachzudenken. Jedenfalls würde es so nicht funktionieren. Die Kids in England waren verloren. Und er, Alex, war am Ende. Jetzt würden sie ihn hier fertig machen. In diesem Augenblick geschah das Unglaubliche. Das unerhörte Glück, das Alex während der vergangenen Tage gehabt hatte, ließ ihn auch jetzt nicht im Stich…«

Fazit:
Stormbreaker ist ein spannendes Buch für Gross und Klein. Anthony Horowitz baute viele detailreiche Informationen ein, wie z.B. Waffennamen. Man denkt, dass es völlig unmöglich sei, dass ein 14-jähriger ein Spion werden kann, doch die Geschichte wurde sehr glaubwürdig geschrieben und gefällt mir persönlich sehr gut.

Preis: 7,95€
Lesealter:
12-15  Jahre
ISBN-10:
3473582891


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