Bin ich blöd und fahr in Urlaub?

Zuhausebleiben ist der beste Trip.

Autor: Falko Löffler

Klappentext:

Die perfekte Sommerlektüre: vor, während, nach und ohne Urlaub!

„Ihr ganzes Leben besteht nur aus hektischem Gedrängel, Coffee to go und Economy Class? Sie müssen sich mit anderen Pendlern um den besten Platz streiten und steuern in Ihrer knappen Freizeit möglichst exotische Urlaubsziele an, um jeden einzelnen Ihrer 358 Facebookfreunde damit zu beeindrucken? Fühlen Sie sich genervt von den Versprechungen der Erlebnisindustrie, erschöpft von der ewigen Mobilität und wollen einfach mal Ihre Ruhe haben? Dann ist dieses Buch goldrichtig für Sie: Es erklärt Ihnen, wie gut es tut, nicht zu verreisen, und gibt Tipps, wie Sie nicht durchdrehen, wenn Sie doch einmal unterwegs sein müssen. Der Weg ist nicht das Ziel, sondern das Problem! Gehen Sie gut gelaunt damit um und zeigen Sie dem Urlaubsstress einfach mal die rote Karte. Denn Daheim ist eindeutig das bessere Draußen!

Das Buch für alle, die ihr Sofa lieben.

Zitat von der Innenseite des Schutzumschlags:

»Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- und Militärpräsenz gesicherte Gebiete ab.«

»Reisende mit eigenem Fahrzeug werden auf erhöhte Unfallgefahr hingewiesen, die von waghalsigen Überholmanövern, Sandverwehungen sowie Straßen und Pisten überquerenden Karmelen, Eseln und Ziegen ausgehen.«

»Deutsch sprechende Ärzte sind nicht bekannt.«

„Nichts ist anstrengender als die Jagd nach Erholung.

Bleiben Sie doch einfach mal zu Hause!

Ich bleib dann mal hier …

Wer zu Hause bleibt, bekommt kein Heimweh!“

Presseinformation des Verlags:

Zuhausebleiben ist der bessere Urlaub – Neuerscheinung von Falko Löffler beim Goldmann Verlag …

„Der Weg ist nicht das Ziel, sondern das Problem: „Bin ich blöd und fahr in Urlaub? Zuhause bleiben ist der beste Trip!“, so Falko Löffler in seinem Buch.

Stubenhocker sind die neuen Trendsetter.

Daheim ist eindeutig das bessere Draußen und Verreisen ist Krieg – das steht für Falko Löffler fest. Er versteht einfach nicht, warum man ans andere Ende der Welt jetten soll, nur um seine Seele baumeln zu lassen, das geht doch viel besser in den eigenen vier Wänden. In „Bin ich blöd und fahr in Urlaub?“ – neu beim Goldmann Verlag – lässt Löffler Urlauber verdammt alt aussehen und gibt ultimative Tipps für alle Couchpotatoes. Denn Stubenhocker sind die neuen Trendsetter – und Fernreisen sind so was von out …

Erholung im Urlaub? Pah!

Wir alle kennen den Unterschied zwischen Werbung und Wirklichkeit, Reisende und Urlauber kennen ihn am allerbesten. Sie quetschen sich in überfüllte Züge, in denen das Bordrestaurant vergessen wurde, sie sitzen stundenlang im Flieger, um sich danach irgendwo in brütender Hitze eine seltene Tropenkrankheit einzufangen, sie trampeln mit gefühlten Millionen anderer Touristen durch ehemals malerische Dörfer und zahlen Fantasiepreise für eine einfache Mahlzeit. Erholung? Pah! Wellness und Lifestyle sehen anders aus, das wird in Falko Löfflers Buch „Bin ich blöd und fahr in Urlaub?“ sonnenklar.

Die Freuden des Nichtreisens und die Mutter aller Reiselügen: Reisen bildet.

Denn die Freuden des Nichtreisens sind enorm – und die angeblich ach so langweiligen Stubenhocker alles andere als das. Wo Urlauber erst in der Ferne die Einheimischen und später zu Hause in Endlosdiaabenden die Daheimgebliebenen mit „und da waren wir am Strand“, „und das war eine Kirche“ quälen und unbedingt den „Ich war am weitesten weg“- oder „Ich habe mich am allerbesten von allen erholt“-Wettbewerb im Bekanntenkreis gewinnen möchten, gehören Stubenhocker zu den Feingeistern und zurückhaltenden Zeitgenossen. Sie sind einfach die besseren Menschen.

Stubenhocker erleiden keine Panikattacken, wenn sie mal einen Tag nicht aus der Wohnung kommen, sie denken erst und sprechen dann und sie missbrauchen ihre Mitmenschen nicht zur Selbstbestätigung.

Stubenhocken für Fortgeschrittene oder das Einmaleins der Reiselaune-Killer.

Wer nun (endlich) auch ein Stubenhocker werden will: kein Problem. Falko Löffler führt in „Stubenhocken für Fortgeschrittene“ ein oder gibt Hilfestellung für Stubenhocker, die mit einem Reisenden liiert sind und von diesem latent zu einem Urlaub überredet werden sollen. Ob „Psychoterror im Reisebüro, leicht gemacht“, oder soziale Reisevermeidung mit dem Einmaleins der Reiselaune-Killer – sie lassen zuverlässig die Urlaubsstimmung in den Keller sinken. Stubenhockern, die zu höflich waren, sich daher nicht durchsetzen konnten und verreisen müssen, steht Löffler mit „Der kalte Krieg der Reisevorbereitung“ bei und geizt auch nicht mit einer Liste olfaktorischer Erkennungsnoten: Regionalexpress 1. Klasse = Elch auf Ananas, 2. Klasse = nasser Elch auf Ananas. Auch die abschließenden Kapitel „Regionale Grausamkeiten“ – von Friesland bis Köln, von Hamburg bis München – und „Innerdeutsche Reisetipps für Stubenhocker“, also Oasen der Ruhe, wie Berlin-Müggelheim oder Gernsbach, lassen keine Stubenhockerfrage offen. Der Weg ist schließlich nicht das Ziel, sondern das Problem …“

Eine Leseprobe:

Das Buch

„Ob Sie Pauschaltourist sind, einen Abenteuerurlaub gebucht haben oder eine Dienstreise antreten – als Reisender sind Sie ein Getriebener. Kehren Sie nach Hause zurück, beginnt die Abrechnung. Haben Sie die unberührten und authentischen Orte gefunden? Das heimelige Café in der Seitengasse entdeckt? Haben Sie mit den Einheimischen getanzt und exotische Tiere gestreichelt? Natürlich nicht! Denn die Realität sah ganz anders aus, irgendwie mehr wie … nun ja, wie die Realität eben. Die Einheimischen haben Sie ausgelacht und Ihnen das Geld aus der Tasche gezogen, von den hinterlistig grinsenden Tieren wurden Sie angespuckt.

Dieses Buch ist Ihr Rettungsring auf hoher See, Ihre Insel der Gelassenheit, wenn alle anderen mal wieder dem nächsten Bus hinterherhetzen. Der Autor erklärt darin informativ und vergnüglich, warum Sie gar nicht erst verreisen sollten und warum Stubenhocker die besseren Menschen sind. Er gibt Ihnen kostbare Praxistipps, wie Sie jenseits der Hochglanzreiseprospekte überleben, falls der Ernstfall doch eintritt und Sie die Koffer packen müssen. Aber am besten stemmen Sie die Hände in die Hüfte und sagen selbstbewusst: Bin ich blöd und fahr in Urlaub? …“

Vorwort

Verreisen ist Krieg.

Das beginnt im Reisebüro mit der Kriegserklärung. Sobald Sie Ihre Unterschrift unter die Buchung kritzeln, wird eine unaufhaltsame Maschinerie in Gang gesetzt. Der Schrecken beginnt. Es sei denn, Sie finden eine Reiserücktrittsversicherung, die »Bin vernünftig geworden und bleibe daheim« als Grund zulässt.

Das ist jedoch eher selten der Fall. Und vielleicht freuen Sie sich ja sogar auf eine kleine wohlverdiente Auszeit. Doch die Freude währt erfahrungsgemäß nicht lang: Das Flugzeug ist ohne Ihre Koffer unterwegs. Im Hotel kann sich niemand erklären, warum Ihre Buchung nicht angekommen ist, und auf dem Nachbargrundstück wird gerade ein Atomkraftwerk abgerissen. Kaum verlassen Sie das Hotel, rücken Ihnen Verkäufer auf die Pelle und werden Sie von Leuten bedrängt, die Ihnen Wellblechmodelle der örtlichen Kirche oder einheimische Bazillen mit Plüschtierüberzug verkaufen wollen.

Oder Sie sagen diese kleine Dienstreise zu, die das Büro organisiert. Sie müssen sich um nichts kümmern und könnten sich theoretisch zurücklehnen. Doch dann verspätet sich der Zug, fährt mit umgekehrter Wagenreihung ein, verliert unterwegs ein Rad. Auf der Konferenz versorgt Sie das Catering mit einem Magen-Darm-Virus. Der anvisierte Deal platzt. Die Rückreise verbringen Sie auf der Zugtoilette.

Lassen Sie alle Hoffnungen fahren, wenn Sie aufbrechen. Ob Sie Pauschaltourist sind, einen Abenteuerurlaub gebucht haben, geschäftlich unterwegs sind oder einen Familienausflug machen – als Reisender sind Sie ein Getriebener. Sie setzen sich den Elementen aus und erfahren den ultimativen Kontrollverlust.

Sollten Sie wider Erwarten ohne größere Schäden zurückkehren, ist der Kampf noch lange nicht vorüber. Oh nein, dann beginnt erst die Abrechnung. Ihre Freunde wollen Ihre Urlaubsreise mit der eigenen vergleichen. Haben Sie die exotischen, unberührten Orte gefunden? Dieses heimelige Café? Haben Sie mit den Einheimischen getanzt, Tiere gestreichelt oder kulinarische Entdeckungen gemacht? Nein, die Einheimischen haben Sie ausgelacht, die Tiere Sie angespuckt und die kulinarischen Entdeckungen sind Ihnen vom Teller gehüpft. Doch all das darf niemand erfahren. Die Fassade muss aufrechterhalten werden. Selbst der schrecklichste Urlaub muss als voller Erfolg verkauft werden.

Das erste Opfer des Reisens ist die Wahrheit. Dabei ist die Lösung so einfach: Werden Sie Stubenhocker, und beginnen Sie eine Liebesbeziehung mit Ihrem Sofa!

Sie kennen das sicher. Eigentlich wollen Sie einfach nur zu Hause bleiben und Ihre Ruhe haben. Sie sind in letzter Zeit genug rumgekommen, als dass Sie Fernweh verspüren würden. In Ihnen hat sich eher Sofaweh gebildet, das Sie dringend ausleben möchten.

Sie wollen nicht erst ans andere Ende der Welt jetten, um die Seele baumeln zu lassen, sondern da baumeln, wo Sie gerade sind. Führt immerwährendes Unterwegssein nicht irgendwann zu Burn-out? Dagegen müssen Sie etwas unternehmen. Leben Sie den erholsamen Lifestyle eines Stubenhockers!

Das Stubenhocker-Dasein können Sie nach Herzenslust genießen und auskosten. Machen Sie sich ruhig ein wenig lustig über diese Rastlosen, diese Reisesüchtigen, die immer nach der letzten Trendlocation suchen, dem originellsten Reiseziel, dem angesagtesten Kick. Halten Sie solchen Leuten den Spiegel vor, wie selbst- und erholungssüchtig sie sind und wie sehr sie darüber in Stress geraten. Sie als Stubenhocker sehen die Welt nicht etwa als Ihren persönlichen Spielplatz an, sondern mit realistischem und lässigem Blick. Das ermöglicht Ihnen, auch unbequeme Wahrheiten übers Reisen auszusprechen.

Dieses Buch möchte Ihnen dabei helfen, ein erfülltes Dasein als Stubenhocker zu führen. Und wenn Sie doch einmal verreisen müssen, will es Ihnen unter die Arme greifen, unvermeidbare Reisen bestmöglich zu absolvieren, indem es wertvolle Praxistipps gibt, wie Sie in der Realität des Reisens jenseits der Hochglanzprospekte überleben.

Innere Ausgeglichenheit erreichen Sie nicht nur durch Meditationstechniken, ein dickes Bankkonto oder indem Sie Ihren Kopf in ätherische Öle tunken. Sie können auch danach streben, ein erfülltes Leben innerhalb Ihrer eigenen vier Wände zu führen. Eines Tages werden Sie in der Lage sein, Ihrer Familie und Ihren Freunden nicht etwa zögerlich, sondern stolz zu erklären: Ich fahre nicht in Urlaub! Soll jemand anders diese Dienstreise machen! Diesen Ausflug brauche ich gerade nicht! Und zwar nicht, weil mich die Umstände dazu zwingen, sondern weil ich es will. Hiermit verweigere ich den Reisedienst! Ich bin kerngesund und im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, und tue es, weil ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

Ja, ich bleibe einfach mal zu Hause! …“

Pressestimmen:

  • www.media-spider.com, 06/2014: „Die Couch – das Epizentrum im Leben eines Stubenhockers.“

Eigene Meinung / Beurteilung des Buches:

Fazit:

___

„Freizeit hat man nicht –
Freizeit muss man sich nehmen.“

Unbekannt.

___

Verlag: Goldmann Verlag (19. Mai 2014).
Seitenanzahl: 240 Seiten.
Bindung: Taschenbuch.
ISBN-10: 3-442-15819-2.
ISBN-13: 9-783442-15819-5.
Preis: EUR 8,99.


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