Cryptocoins – Investieren in digitale Währungen

Von dem Autor des Bestsellers
»BITCOIN – Geld ohne Staat«

Autor: Aaron Koenig

Klappentext:

„Sie heißen Bitcoin, Dash, Monero oder Ethereum. Digitale Währungen, die sogenannten Cryptocoins, können profitable Investments sein – mit Zuwachsraten bis zu mehreren Tausend Prozent im Jahr.

Doch worauf muss man beim Investieren achten? Wie riskant ist die Geldanlage in Cryptocoins und welche der vielen Hundert digitalen Währungen sind zu empfehlen? Von welchen sollte man besser die Finger lassen? Aaron Koenig führt auf leicht verständliche und unterhaltsame Art in die Welt der digitalen Währungen ein, stellt die wichtigsten vor und gibt praktische Tipps zur Anlage.

Das Einmaleins der Cryptocoins, erstmals kompakt zusammengestellt.

Aaron Koenig ist seit 2011 in der Crypto-Szene engagiert. Er hat mit seiner Firma Bitfilm zahlreiche Filme für Crypto-Start-ups produziert und berät Unternehmen beim Einsatz von Blockchain-Technologie. Er ist Diplom-Kommunikationswirt und seit 1994 in der kreativen Internetbranche tätig.

Sein Buch »BITCOIN – Geld ohne Staat« erschien 2015 beim FinanzBuch Verlag“

Presseinformation des Verlags:

Bitcoins, Cryptocoins, usw. – wie wir in Zukunft zahlen

„Im Jahr 2008 hat Satoshi Nakamoto den Bitcoins erfunden, seitdem sind viele hundert neue Digitalwährungen dazugekommen. Diese brauchen keine Banken, keine Mittelsmänner. Häufig werden sie als Kryptowährungen oder Cryptocoins bezeichnet. Kryptisch ist daran aber allenfalls die Verschlüsselungstechnologie.

Irgendwie interessant und geheimnisvoll sind sie aber doch. Aaron Koenig bringt Licht ins Dunkel. Er veröffentlicht am 11. September im FBV sein Buch »Cryptocoins«. Er erklärt nicht nur die Grundlagen der Cryptocoins, sondern auch, welche nichtstaatlichen Währungen es eigentlich so gibt, dazu praktische Tipps für Anfänger und wie man mit Bitcoins Geld verdienen kann.

Kurz gesagt: Er bringt Licht ins Dickicht von Bitcoins, Blockchains, Litecoins, Dash, Auroracoins, Appcoins, Tel Aviv Schekel und das Liverpool Local Pound. Zugegeben: Nicht nach jedem Buch ist man hinterher klüger – bei diesem definitiv.“

Eine Leseprobe:

Vorwort

„Geld, das allgemein akzeptierte Tauschmittel, ist eine großartige Erfindung. Ohne Geld wäre eine moderne Volkswirtschaft nicht durchführbar. Erst das Verwenden von Geld erlaubt eine feingliedrige Arbeitsteilung, die die Ergiebigkeit der Produktion und damit den Wohlstand der Menschen erhöht. Und indem das Geld eine immer engere wirtschaftliche Verflechtung begünstigt, national wie international, entfaltet das Geld auch eine friedenstiftende Wirkung: Menschen, die arbeitsteilig eng miteinander verbunden sind, sehen sich nicht als Feinde, sondern als gegenseitig nützlich und hilfreich in der Bewältigung der Lebensherausforderungen.

Allerdings muss das Geld »gut« sein, damit es seine wohlstands- und friedensfördernde Wirkung auch entfalten kann. Und genau an dieser Stelle offenbart sich ein großes Problem in allen Volkswirtschaften der Welt. Denn das Geld, das heutzutage überall verwendet wird, ist kein gutes Geld. Es ist vielmehr »Fiat-Geld«. (Der Begriff »Fiat« stammt aus dem Lateinischen und bedeutet: »So sei es.« Fiat-Geld lässt sich auch als Zwangsgeld verstehen). Ob US-Dollar, Euro, chinesischer Renminbi oder Schweizer Franken: Sie stellen allesamt Fiat-Geld dar.

Fiat-Geld zeichnet sich durch drei Eigenschaften aus. (1) Fiat-Geld ist staatliches Zwangsmonopolgeld. Es wird von staatlichen Zentralbanken produziert, die das alleinige Recht haben, Geld zu produzieren. (2) Fiat-Geld ist intrinsisch [lateinisch intrinsecus:„inwendig“, „hineinwärts“ oder „von innen her kommend“] wertlos, es hat die Form von mit Tinte bedruckten Papierzetteln (genau genommen handelt es sich um Baumwollstücke) und Einträgen auf Computerfestplatten (»Bits and Bytes«). (3) Fiat-Geld wird durch Bankkreditvergabe produziert, durch Kredite, die nicht durch »echte Ersparnis« gedeckt sind; Fiat-Geld wird »ex nihilo« [lateinisch creatio ex nihilo: „Schöpfung aus dem Nichts“ oder „Schöpfung aus nichts“] geschaffen.

Fiat-Geld leidet unter einer Reihe von ökonomischen und ethischen Defiziten. Es ist inflationär, es verliert seine Kaufkraft im Zeitablauf, weil die Zentralbanken es fortlaufend vermehren. Fiat-Geld sorgt zudem für eine nicht marktkonforme (Um-) Verteilung von Einkommen und Vermögen, schafft Gewinner und Verlierer – und es erweist sich als sozial ungerecht, weil in der Regel die kleinen und mittleren Einkommensverdiener die Geschädigten sind. Auch die gefürchteten Wirtschaftskrisen, die Boom-Bust-Zyklen [1)], sind unmittelbare Folge des Fiat-Geldes.

Doch damit nicht genug: Das Fiat-Geld treibt die Volkswirtschaften in die Verschuldungsfalle. Verlockt durch niedrige Zinsen, für die die Zentralbanken sorgen, wirtschaften Unternehmen, Konsumenten und vor allem die Staaten zusehends auf Pump. Doch leider wachsen die Kreditschulden im Zeitablauf schneller an, als die Einkommen zulegen. Folglich steigen die Schuldenlasten der Volkswirtschaften immer weiter an, wie sich nahezu überall auf der Welt eindrücklich zeigt. Am Ende stehen vermutlich Schuldenkollaps, Wirtschaftskrise, Entwertung des Fiat-Geldes.

Und nicht zuletzt wuchert der Staat in einem Fiat-Geldregime immer weiter aus. Er kann sich nämlich auf dem Kreditweg das benötigte Geld problemlos besorgen. Die Regierenden erkaufen sich damit Wählergunst und Wiederwahl, indem sie großzügig finanzielle Wohltaten austeilen. Die staatlichen Tätigkeiten weiten sich immer weiter aus, verdrängen zusehends die private Initiative. Das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben wird zusehends verstaatlicht. Immer mehr Menschen werden finanziell abhängig vom Staat, werden zu Almosenempfängern. So gesehen zerstört das Fiat-Geld auch die freie Marktwirtschaft und mit ihr die unternehmerische und bürgerliche Freiheit.

Vor diesem Hintergrund ist das Aufkommen und Verbreiten der Kryptowährungen ein wahrer Segen, eine geradezu heilversprechende Entwicklung. Was sich aktuell vor unseren Augen abspielt, ist ein produktiver Wettbewerb des Geldes. In der Welt der Kryptowährungen gibt es keine zentrale Instanz mehr, die die Geldproduktion zwangsmonopolisiert und für ihre Zwecke einsetzt beziehungsweise missbraucht. Vielmehr herrscht für alle vollständige Freiheit, gutes Geld anzubieten. Geldbenutzer haben volle Freiheit, das Geld zu verwenden, das ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Kein Zweifel, der freie Markt kann – und wird, wenn man ihn lässt – gutes Geld hervorbringen.

Die Entwicklung der Kryptowährungen hat erst begonnen. Noch ist ihre Verbreitung – im Vergleich mit den staatlichen Fiat-Währungen – recht gering. Auch reicht die Leistungsfähigkeit des Bitcoin-Zahlungsverkehrs noch nicht an die der offiziellen Fiat-Währungen heran. Zudem gibt es auch noch keinen Kapitalmarkt für in Kryptowährungen ausgewiesene Finanzmarktprodukte, auf dem gespart und investiert werden könnte. Doch all das wird sich wohl entwickeln: Treibende Kraft ist das Bestreben der Kryptowährungs-Gemeinde, besseres Geld zu schaffen, und eine wachsende Zahl von Bitcoin-Verwendern, die in der Idee der Kryptowährung das bessere Geld erblicken.

Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle, dass die Blockchain-Technologie, die der bislang bekanntesten Kryptowährung Bitcoin zugrundeliegt, auch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten bereithält. Die mit ihr verbundene Dezentralisierung und Anonymisierung von Transaktionen wird vermutlich noch eine revolutionäre Entwicklung in der Produktions- und Arbeitswelt in Gang setzen. Die Blockchain-Technologie macht vieles, was bislang undenkbar war, möglich: Ob nun Wertpapiertransaktionen, Grundbucheintragung, Heiratsurkunden, Arbeits- und Kaufverträge oder anders mehr – alles wird abgewickelt ohne Mittelsmänner oder ungebetene Zuschauer zu niedrigsten Kosten.

Sollten die Staaten durch die Verbreitung von Kryptowährungen ihr Zwangsmonopol der Geldproduktion verlieren – und ein solches Szenario ist keinesfalls von der Hand zu weisen –, kommt das weitestgehend ihrer Entmachtung gleich; nach dem Motto »Technologie obsiegt über Herrschaftsmacht«. In der »dezentralen Revolution«, in der Kryptowährungen umlaufen, verliert der Staat nicht nur seine finanzielle Stärke. Er büßt auch die Kontrolle über Bürger und Unternehmen in vielen Bereichen ein: Die Machtprinzipien Zwang und Gewalt werden ersetzt durch die Koordinationsprinzipien Freiwilligkeit und Vertragslösung. Eine geschichtlich gesehen atemberaubende Perspektive für die menschliche Kooperation.

Kryptowährungen haben, und das ist höchst erfreulich, längst ihr »Underground-Image« abgelegt. Dazu haben vor allem auch diejenigen beigetragen, die die Idee der Kryptowährung der breiten Öffentlichkeit bekanntgemacht und erklärt haben. Zu ihnen zählt in Deutschland insbesondere Aaron Koenig. Schon mit »Bitcoin – Geld ohne Staat« (2015) hat er ein Buch vorgelegt, das den Leser in kundiger, unterhaltender und verständlicher Form in die Welt der Kryptowährungen einführt, das die zugrundeliegende Blockchain-Technologie erklärt und das nicht zuletzt auch dem Leser verständlich macht, warum der Weg zur Kryptowährung der Weg zum besseren Geld ist.

In dem vorliegenden Buch gibt Aaron Koenig seinen Lesern einen umfassenden Einblick in den jüngsten Entwicklungsstand des Kryptowährungs-Universums. Aaron Koenig erklärt nicht nur in verständlichen Worten die vielen, üblicherweise aus dem Englischen stammenden Fachbegriffe und arbeitet die Eigenschaften der verschiedenen Kryptowährungs-Kandidaten heraus (neben Bitcoin sind das Ethereum, Litecoin, Dash, Monero und andere). Der Leser erfährt auch, ganz praxisorientiert, wie man Kryptowährungen kauft, speichert, sichert und mit ihnen zahlt. Kurzum: Aaron Koenig hat wieder ein aufklärerisches und höchst hilfreiches Buch geschrieben, von dem ich hoffe, dass es eine möglichst große Leserschaft findet. Denn ich bin recht sicher, dass die Leser so wie ich sagen werden: Die Lektüre lohnt sich, ich habe viel dazugelernt!

Thorsten Polleit, Königstein im Taunus, Juli 2017
Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth“

____
1) Boom-Bust-Zyklus: Ein Boom-Bust-Zyklus lässt sich mit einer Spekulationsblase vergleichen. Vermögenspreise steigen über einen längeren Zeitraum enorm stark an und fallen dann schlagartig ab.

Pressestimmen:

  • www.media-spider.com, 09/2017: „Die Cryptocoins, so Aaron Koenig in seinem neusten Buch »Cryptocoins – Investieren in digitale Währungen«, läuten ›das Ende des staatlichen Geldmonopols‹ ein (S. 174).“

Eigene Meinung / Beurteilung des Buches:

Mit dem Buch »Cryptocoins – Investieren in digitale Währungen« von Aaron Koenig taucht der Leser in die Welt der Kryptowährungen (Cryptocoins) ein. Ein Cryptocoin ist ein digitales, dezentrales Zahlungssystem mit einer eigenen Währung sowie eine neue Form von Geld, das ohne Staatsmonopol und Banken auskommt. Durch die Entwicklung von Kryptowährungen wird das alte, staatliche Geldsystem durch einen freien und fairen Wettbewerb privater Währungen abgelöst. Nach Auffassung von Aaron Koenig gibt es „nämlich einen großen Unterschied zwischen staatlichem Zwangsgeld und Cryptocoins. Der Staat kann die Bürger per Gesetz verpflichten, sein eigentlich wertloses Geld anzunehmen. Cryptocoins müssen sich hingegen auf dem freien Markt durchsetzen. Das funktioniert nur, wenn sie einen so großen Nutzen bieten, dass die Menschen sie freiwillig und ohne jeden Zwang akzeptieren“ (S. 115). Die Kryptowährungen dienen deshalb im Wesentlichen auch dazu, die staatlichen Kapitalverkehrskontrollen zu umgehen.

Aaron Koenig stellt zwei Arten von Cryptocoins – die Bezahlcoins (Kapitel 4) und Appcoins (Kapitel 6) – in seinem Buch vor und erläutert diese ausführlich. In Kapitel 4 hat Aaron Koenig fünf Bezahl-Cryptocoins unter den Top Ten der Cryptocoins nach ihrer Marktkapitalisierung ausgewählt (Stand: Mai 2017) und erläutert diese nach ihren Grundprinzipien, Gemeinsamkeiten und Unterschiede gemäß nachfolgenden Kriterien:

  1. Geschichte
  2. Geldmengenwachstum (Block Rewards)
  3. Anonymität
  4. Geschwindigkeit (Transaktionsrate, Block Time)
  5. Technische Methoden (Proof-of-Work-/Proof-of-Stake-Methode, Hashing)
  6. Entscheidungsfindung (z. B. bei Weiterentwicklungen)
  7. Weitere Innovationen
  8. Fazit

Welches der Kriterien, wie beispielsweise die bessere Wahrung der Anonymität oder eine höhere Geschwindigkeit bzw. höhere Transaktionsrate, einen Cryptocoin zu einem Erfolg machen wird, kann niemand vorhersagen. Nach Aaron Koenig ist jede Investition in einen Cryptocoin eine Wette in die Zukunft (S. 109).

Wenn von einer Kryptowährung gesprochen wird, dann denkt man in der Regel an Bitcoin (S. 79 ff). Doch es gibt nicht nur Bitcoin als Kryptowährung, sondern heute gibt es viele Hundert verschiedene Coins, die sogenannten Alt-Coins – alternative Coins zum Bitcoin. Beim Bitcoin zum Beispiel handelt es sich im Gegensatz zu den klassischen Währungen wie Dollar, Euro oder Schweizer Franken um eine alternative Währung – um eine Kryptowährung –, die es ausschließlich in digitaler Form gibt. Die Geldmenge ist auf 21 Millionen Bitcoins begrenzt, was eine Geldentwertung, also Inflation, ausschließt. Da es keine Zentralbank wie beim herkömmlichen Giralgeld gibt, die über den Preis und Menge des Geldes wacht, haben die Nutzer die volle Kontrolle über ihre Währung.

Eine der wichtigsten Eigenschaften einer Kryptowährung ist, dass die Cryptocoins der Nutzer vor dem Zugriff des Staates geschützt sind und der Wert eines Bezahlcoins im Wesentlichen in seiner Akzeptanz bei Händlern und Konsumenten liegt.

Aaron Koenig ist der Überzeugung, dass sich digitales, dezentrales und nicht-staatliches Geld langfristig als Zahlungsmittel durchsetzten wird, denn schließlich haben wir es bei den Kryptowährungen um eine Revolution zu tun, die sowohl das Finanzwesen als auch viele Wirtschaftsbereiche nachhaltig verändern wird (S. 171 ff).

Trotz der Risiken einer Kryptowährungen in puncto Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit geht der Boom der Cryptowährungen und Cryptofonds unvermindert weiter.

Fazit:

Aaron Koenig fordert den Leser auf, über die Deckungsart seines Geldes selber zu entscheiden und nicht in staatliches Geld zu vertrauen, sondern in ein freies, dezentrales und gedecktes Geldsystem, denn dieses ist durch Kryptowährungen möglich.


„Die stabilste Währung ist das im Leben zu zahlende Lehrgeld.“

Hugo Ernst Käufer (*1927),
deutscher Lyriker und Schriftsteller.

Buchcover:

Cryptocoins - Investieren in digitale Währungen - von Aaron Koenig ist erschienen im FinanzBuch Verlag

Cryptocoins – Investieren in digitale Währungen – von Aaron Koenig ist erschienen im FinanzBuch Verlag


Verlag: FinanzBuch Verlag (11. September 2017).
Seitenanzahl: 192 Seiten.
Bindung: Broschierte Ausgabe.
ISBN-10: 3-959-72064-5.
ISBN-13: 9-783959-72064-9.
Preis: EUR 16,99.

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