Zuversicht

Die Kraft der inneren Freiheit und warum sie heute wichtiger ist denn je

Autor: Ulrich Schnabel

Klappentext:

„Pessimismus vernichtet, naiver Optimismus vergeudet Lebensenergie. Zuversicht hingegen ist die innere Freiheit, die uns Kraft gibt, über uns hinauszuwachsen, auch wenn die Umstände widrig sind, weil wir unserem Handeln Sinn und Freude zuschreiben. Zuversicht ist die Quelle, aus der Körper und Psyche Energie schöpfen, wenn es schwierig wird. Denn neueste Erkenntnisse aus Medizin, Neurobiologie, Psychologie und Philosophie zeigen: Nicht die Herausforderungen sind entscheidend, sondern die innere Haltung, die wir dazu einnehmen. Bestsellerautor Ulrich Schnabel erläutert in seinem neuesten Buch kurzweilig und fundiert die aktuellen Forschungsergebnisse aus den unterschiedlichsten Disziplinen und zeigt, wie wir in uns die Fähigkeit zuversichtlich zu sein, neu entdecken und entwickeln können.“

Presseinformation des Verlags:

Das neue Buch von Bestsellerautor Ulrich Schnabel
»Zuversicht.
Die Kraft der inneren Freiheit und warum sie heute wichtiger ist denn je«
erscheint am 12. November 2018.

Nach dem Bestseller »Muße« erscheint jetzt das neue Buch von Ulrich Schnabel über eine Kraft, die wir alle brauchen: »Zuversicht. Die Kraft der inneren Freiheit und warum sie heute wichtiger ist denn je«.

„Warum ist Stephen Hawking nicht an seiner Lähmung verzweifelt? Was hilft angesichts einer Krebserkrankung oder politischen Krise, die Zuversicht nicht zu verlieren? Und wie bewahrt man seinen Lebensmut, wenn sich die Welt radikal wandelt?

Von diesen Fragen handelt das neue Buch »Zuversicht« des Wissenschaftsjournalisten Ulrich Schnabel. Nach seinem Best- und Longseller »Muße. Vom Glück des Nichtstuns« (2010) erkundet er nun die Fähigkeit, auch unter widrigen Umständen die richtige innere Haltung zu bewahren und Auswege und Gestaltungsmöglichkeiten zu finden. Dabei referiert er nicht nur neueste Erkenntnisse aus Psychologie, Medizin und Neuroforschung, sondern erzählt auch in kleineren und größeren Portraits von Menschen, die selbst unter schwierigsten äußeren Bedingungen den Lebensmut nicht verloren. Darunter sind bekannte Lebensgeschichten wie jene von Stephen Hawking, Nelson Mandela, Viktor Frankl oder Yacouba Sawadogo, der in der Wüste einen Wald pflanzte; aber auch weniger bekannte wie jene von Juliane Koepcke, die aus 3000 Metern über dem Urwald abstürzte, von dem Fotografen-Ehepaar Sebastião und Lélia Salgado, das zunächst die Gräuel dieser Welt und dann seine Schönheit portraitierte, oder auch die von Ali Mahlodji, der vom Flüchtling und Schulabbrecher zum erfolgreichen Unternehmer und EU-Jugendbotschafter wurde. Hinzu kommen Erkenntnisse und Ratschläge von Psychologen und Soziologinnen, Schriftstellern und Philosophen, die Kluges zur Kraft der inneren Freiheit zu sagen haben.

Dabei geht es nicht um die naive Hoffnung, das am Ende alles gut werde, sondern um jene Art Zuversicht, die sich keine Illusionen über den Ernst der Lage macht – und die einen doch in die Lage versetzt, der Angst zu trotzen und jene Spielräume zu nutzen, die sich auftun.

Bestsellerautor Ulrich Schnabel erläutert kurzweilig und fundiert die aktuellen Forschungsergebnisse aus den unterschiedlichsten Disziplinen und zeigt, wie wir die Lebensenergie der Zuversicht neu entdecken und entwickeln können – ein Thema, das essentiell für die Zukunft unserer Gesellschaft ist.“


ERSTE STIMMEN ZUM BUCH

„Zwischen einem überzogenen Optimismus einerseits und einem bedrückenden und unproduktiven Pessimismus andererseits bietet Ulrich Schnabel eine intelligente Alternative an: die aufgeweckte Zuversicht, die uns in die Lage versetzt, eine lebenswerte Zukunft zu entwerfen. Eine kluges und höchst zu empfehlendes Buch.“

Prof. Dr. Antonio Damasio, Leiter des Brain & Creativity Institute in Los Angeles, Autor internationaler Bestseller wie Descartes‘ Irrtum oder Ich fühle, also bin ich

„Zuversicht hat einen schweren Stand. Ulrich Schnabel ermutigt uns die Lücke zu finden, die es auch in angstbesetzten Zeiten immer gibt. Eine Fülle empirischer Studien wird gekonnt mit der exemplarischen Bewältigung von aussichtslos erscheinenden Lebenssituationen gemischt. So entstehen pragmatische Anleitungen um einer ungewissen Zukunft besser zu begegnen.“

Prof. Dr. Helga Nowotny, em. Soziologin der ETH Zürich und ehemalige Präsidentin des Europäischen Forschungsrats (ERC), Autorin u.a. des Klassikers Eigenzeit

Eine Leseprobe:

Was heißt hier Zuversicht?

»Jeder Tag ist ein Geschenk
Er ist nur scheiße verpackt
Und man fummelt am Geschenkpapier rum
und kriegt es nur mühsam wieder ab.«
Aus dem Song »Das Leichteste der Welt« von Kid Kopphausen

„Stellen Sie sich vor, Sie starten in Ihr Erwachsenenleben, sind Anfang zwanzig und voller Ideen und Zukunftshoffnung. Da wird bei Ihnen eine rätselhafte Krankheit diagnostiziert, die unheilbar ist und – so eröffnen Ihnen die Ärzte bedauernd – allmählich zur Lähmung und über kurz oder lang zum Tod führen wird. Wie viele Jahre Ihnen noch bleiben, kann niemand genau sagen, aber den betroffenen Mienen der Ärzte entnehmen Sie, dass es offenbar nicht mehr allzu viel Zeit ist.

Wie gehen Sie damit um? Wüten Sie gegen Ihr Schicksal und stürzen sich in eine Verzweiflungsaktion? Versinken Sie in Selbstmitleid und einem depressiven Es-hat-ja-alles-eh-keinen-Sinnmehr-Gefühl? Oder hoffen Sie auf ein Wunder und bitten Sie – je nach Glaubensrichtung – um eine Audienz beim Papst/Dalai Lama/Wunderheiler?

Das ist mehr als ein hypothetisches Gedankenspiel. Es ist einerseits die wahre Geschichte eines persönlichen Schicksals (und vielleicht ahnen Sie schon, um wen es geht); andererseits ist es eine gute Metapher für das Lebensgefühl unserer Zeit, das von Krisen- und Endzeitstimmung geprägt ist. Denn die gewohnte Welt wirkt wie aus den Fugen, die Tage unseres vertrauten Lebensstils scheinen gezählt. Angesichts einer Vielzahl existenzieller Bedrohungen – Terrorismus, Atomkriegsgefahr, Klimawandel, Wirtschaftskrisen – wirkt das demokratische System wie von einer Lähmung befallen und ohne Hoffnung auf eine rettende Therapie. Zwar kann niemand genau sagen, wie lange die gewohnten Mechanismen noch funktionieren, doch der Zusammenbruch scheint nur eine Frage der Zeit.

Die Gesellschaft reagiert auf diese Krisenstimmung ähnlich wie ein Todkranker auf die Nachricht von seinem baldigen Ende: Nicht wenige Bürger flüchten sich in Wut und Verzweiflung, toben ihre Angst und ihren Hass in sozialen Netzwerken oder radikalen Parteien aus und machen für alle Übel passende Sündenböcke aus – in Deutschland sind die Flüchtlinge schuld, bei Donald Trump die Mexikaner, in Russland die Westler … Andere versinken in Depression, ziehen sich zurück und lesen sinistre Bücher, wie etwa Michel Houellebecqs Unterwerfung, die mit großer Geste den Untergang der abendländischen Kultur beschwören.

Stephen Hawking hat nichts von alldem getan, als ihm sein bald bevorstehendes Ende angekündigt wurde. Dabei hätte er allen Grund zur Wut oder Depression gehabt. Kurz nach seinem 21. Geburtstag war es, als ihm die Ärzte eröffneten, dass er an einer seltenen Muskelerkrankung leide, für die es keine Therapie gäbe. Wie lange er noch zum Leben habe, konnte ihm niemand sagen, aber es war klar, dass mit einer kontinuierlichen Verschlechterung seines Zustandes zu rechnen sei. Der junge Physik-Doktorand wusste nicht einmal, ob ihm noch genügend Zeit bliebe, seine Promotion abzuschließen.

Doch dann überlebte Hawking alle ärztlichen Prognosen und erreichte das respektable Alter von 76 Jahren. Und nicht nur das: Als er im März 2018 starb, wurde der gelähmte Kosmologe für eine Weltkarriere gerühmt, die selbst für kerngesunde Forscher märchenhaft gewesen wäre: bekanntester Physiker seiner Zeit, sensationell erfolgreicher Bestsellerautor und nebenbei noch mehrfacher Vater und Großvater. Welche Zuversicht hielt ihn aufrecht, woraus schöpfte Hawking seinen erstaunlichen Lebensmut? Und was lässt sich daraus lernen für unseren eigenen Umgang mit unabwendbaren Krisen und lebensbedrohlichen Situationen?

Üblicherweise sind beim Thema Zuversicht ein paar typische Antworten schnell bei der Hand: Man dürfe die Hoffnung nicht verlieren, dass am Ende doch alles gut ausgehe; müsse sich in positivem Denken üben und zum Beispiel darauf vertrauen, dass auch bei unheilbaren Krankheiten noch Spontan- oder Wunderheilungen möglich seien; oder es wird empfohlen, sich der Religion zuzuwenden und seinen Glauben wiederzuentdecken. …“

Pressestimmen:

  • www.media-spider.com, 12/2018: „…“

Eigene Meinung / Beurteilung des Buches:

Fazit:


„Zuversicht

Es ist das Wörtchen Zuversicht,
das uns am Leben hält,
denn ohne Hoffnung geht es nicht,
zu grau ist oft die Welt.

Die Zuversicht ist unser Pfand,
des Schicksals Rad zu dreh’n,
denn nirgends gibt’s ein Wunderland,
egal wohin wir geh’n.

Nur eigne Kraft und Zuversicht
läßt lebenswert gestalten,
sonst schafft man diese Bürde nicht
und alles bleibt beim Alten.

Die Zuversicht bringt stets Gewinn
in allen Lebenslagen,
sonst läuft umsonst die Zeit dahin
mit ungelösten Fragen.

Das kleine Wörtchen Zuversicht,
das muß uns stets begleiten,
es ist im Dunkeln auch das Licht,
mit dem wir vorwärts schreiten.“

Klaus Ender (*1939),
deutsch-österreichischer Fachbuchautor,
Poet, bildender Künstler der Fotografie.

Buchcover:

Zuversicht - Die Kraft der inneren Freiheit und warum sie heute wichtiger ist denn je - von Ulrich Schnabel ist erschienen im Karl Blessing Verlag

Zuversicht – Die Kraft der inneren Freiheit und warum sie heute wichtiger ist denn je – von Ulrich Schnabel ist erschienen im Karl Blessing Verlag


Verlag: Karl Blessing Verlag (12. November 2018).
Seitenanzahl: 256 Seiten.
Bindung: Gebundene Ausgabe.
ISBN-10: 3-896-67513-3.
ISBN-13: 9-783896-67513-2.
Preis: EUR 22,00.


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