Der blinde Spiegel

Ein Erster-Weltkrieg-Roman.

Autor: Günter Neuwirth

Klappentext:

„Ein Kontinent am Rande des Abgrunds: Österreich-Ungarn und seine Verbündeten haben den Ersten Weltkrieg gewonnen und stehen zwanzig Jahre später erneut in einem erbitterten Krieg mit den Alliierten …

Im Auge des Orkans – zwei Männer, zwei Schicksale: Valentin Kellermeier und Hermann Graf von Meyendorff leben in spiegelverkehrten Welten. Der eine – ein ehemaliger Soldat und als Pazifist jahrelang in Lagerhaft – vegetiert in einer Bretterbude, der andere wird als adeliger Kriegsheld gefeiert. Doch beiden gemeinsam ist das Fremdsein in einer Welt, in der der einzelne Mensch nichts zählt.

Ein großer Roman über eine dunkle Zeit und die flüchtigen Hoffnungen der Menschen. …“

„Was wäre gewesen, wenn Österreich-Ungarn und das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg gewonnen hätten? Günter Neuwirth begleitet seine beiden Helden in eine düstere fiktive Vergangenheit. Im Sommer 1914 muss Valentin Kellermeier an die Front. Er wird zum überzeugten Pazifisten und schließt sich 1946 dem Spionagering »Schattennacht« an. Hermann Graf von Meyendorff wird von Kindesbeinen an zum Soldaten erzogen. Nach drei Jahren Frontdienst ranken sich Legenden um ihn: Kaum ein Bomberpilot hat mehr Einsätze geflogen. In Konstantinopel verliebt er sich unsterblich in Clarissa Roth, die Tochter eines jüdischen Industriellen. Doch kann ihre Beziehung in Zeiten des Krieges überdauern? Ein großer Roman um zwei starke Charaktere, um ein Europa, das der Apokalypse entgegen taumelt. …“

Presseinformation des Verlags:

»Der blinde Spiegel« /
Neuer Roman zum Ersten Weltkrieg bei Styria premium.

„Was wäre gewesen, wenn das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn den Ersten Weltkrieg gewonnen hätten? Günter Neuwirth begleitet seine beiden Helden in dem Buch Der blinde Spiegel in eine düstere, fiktive Vergangenheit.

Im Sommer 1914 muss Valentin Kellermeier an die Front. Er wird zum überzeugten Pazifisten und schließt sich 1946 dem Spionagering Schattennacht an. Hermann Graf von Meyendorff wird von Kindesbeinen an zum Soldaten erzogen. Nach drei Jahren Frontdienst ranken sich Legenden um ihn: Kaum ein Bomberpilot hat mehr Einsätze geflogen. In Konstantinopel verliebt er sich unsterblich in Clarissa Roth, die Tochter eines jüdischen Industriellen. Doch kann ihre Beziehung in Zeiten des Krieges überdauern? Ein großer Roman um zwei starke Charaktere, um ein Europa, das der Apokalypse entgegen taumelt. …“

Eine Leseprobe:

OSTFRONT, SOMMER 1915

„Die Hitze in Galizien hält sich heute in Grenzen. Immerhin ein Vorteil der Lage, aber schon der einzige. Das Regiment ist in offenes Feld abkommandiert worden. Wir schaufeln nur kleine Gräben. Der Feind steht in der Nähe, also muss nachts gegraben werden. Der Rückzug der Russen ist an den meisten Punkten der näheren Umgebung beendet, sie beginnen sich wieder zu verschanzen, also schanzen wir auch. Es kann in Galizien sehr heiß werden, allerdings nur ein paar Wochen im Mittsommer. Diese Wochen haben wir hinter uns.

Unsere Versorgungslinien sind elend lang. Von Eisenbahnschienen in dieser Gegend keine Spur, also müssen die Pferde ackern. Nur sehr langsam kommen die Versorgungstrosse und wir Soldaten der Frontlinie müssen wieder einmal die Gürtel enger schnallen.

Und die vielen Verluste. Wie viele Männer habe ich in den letzten Wochen fallen sehen? Darf gar nicht daran denken. Einfach nur weitermachen. Das Marschgepäck schleppen, ich weiß gar nicht mehr, wie es ist, ohne dreißig Kilo Schulterlast zu marschieren. Zum Glück sind meine Sehnen stramm und die Knochen massiv, sonst könnte ein Leichtgewicht wie ich die Strapazen gar nicht ertragen. Pepi etwa trägt sein Gepäck, als wiege es kaum etwas. Ein kräftiger Kerl und verlässlicher Kamerad. Ohne Kameradschaft wären wir alle schon verrückt geworden, wenn wir uns nicht blindlings aufeinander verlassen könnten, wären wir schon längst aufgerieben worden. Dennoch ist die Schar der Männer unseres Regiments schmal geworden.

Oberleutnant Zillner hat vor dem Abmarsch in die unwegsame Gegend hier noch ein Dutzend Neuzugänge bekommen. Unser Posten ist wichtig für den Frontverlauf. So hat es geheißen. Neben den Leuten gab es auch vier MGs.

Wir graben wie die Maulwürfe leichte Deckungen, jeder schaufelt nach Leibeskräften. Wir wissen, schon in den Morgenstunden könnten die Gräben unser Leben retten. Wir wittern die Gefahr, die russischen MG-Nester sind in der Nähe. Diese müssen wir bekämpfen. Immer ran an den Feind. Wir können zwar von Glück reden, dass die Russen hier keine Artillerie stehen haben, aber wer weiß, wie lange das noch so ist. Immer das Messer an der Gurgel, so ist unser Leben. …“

Zitat von der Innenseite des Schutzumschlags:

„Im Sommer 1914 kommt Valentin Kellermeier nach Wien, um sein Studium der Philosophie zu beginnen, doch wie Millionen Männer seines Alters muss er an die Front. Nach dem Krieg wird er zum überzeugten Pazifisten und muss deswegen für zwei Jahrzehnte in ein Arbeitslager. Schließlich ist es für ihn nur ein kleiner Schritt, sich dem Spionagering »Schattennacht« anzuschließen.

Hermann Graf von Meyendorff wurde von Kindesbeinen an zum Soldaten erzogen. Nach drei Jahren Frontdienst ranken sich Legenden um ihn. Kaum ein k. u. k. Bomberpilot hat mehr Einsätze geflogen. In Konstantinopel verliebt er sich unsterblich in Clarissa Roth, die Tochter eines jüdischen Industriellen. Doch kann eine romantische Liaison in Zeiten des Krieges überdauern?

Was wäre gewesen, wenn Österreich-Ungarn den Ersten Weltkrieg gewonnen hätte? Ist das Ziel jeden Krieges die Eskalation? Wie kann man in einer Welt leben, die von den Feldherren regiert wird? …“

Pressestimmen:

  • www.media-spider.com, 04/2014: „…“

Eigene Meinung / Beurteilung des Buches:

Fazit:

Buchcover:

Der blinde Spiegel von Günter Neuwirth ist erschienen im Styria Premium Verlag

Der blinde Spiegel von Günter Neuwirth ist erschienen im Styria Premium Verlag

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Verlag: Styria Premium Verlag; 1. Auflage (27. Januar 2014).
Seitenanzahl: 472 Seiten.
Bindung: Gebundene Ausgabe.
ISBN-10: 3-222-13440-5.
ISBN-13: 9-783222-13440-1.
Preis: EUR 24,99.


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