Das Buch der verschollenen Namen

Das Buch der verschollenen Namen –
Roman. Inspiriert von einer wahren Geschichte

Autor: Kristin Harmel

Übersetzt von: Veronika Dünninger

Klappentext:

Das Buch der verschollenen Namen
Roman. Inspiriert von einer wahren Geschichte

„Liebe und Mut im Angesicht des Bösen: Kristin Harmels historischer Roman aus der Zeit des 2. Weltkriegs ist inspiriert von der wahren Geschichte einer kleinen Stadt in Frankreich, die zu einem Symbol des Widerstands wurde.

Nur knapp entkommt die Studentin Eva Abrams 1942 aus Paris, nachdem ihr Vater, ein polnischer Jude, verhaftet wurde. Eva findet Zuflucht im kleinen Bergdorf Aurignon in der unbesetzten Zone, wo sie auch den jungen Widerstandskämpfer Rémy kennenlernt.

Bald beginnt Eva, im Auftrag der Résistance Ausweispapiere für jüdische Kinder zu fälschen – doch deren wahre Identität möchte sie für eine Zeit nach dem Krieg bewahren. Zusammen mit Rémy fertigt sie verschlüsselte Aufzeichnungen an: das Buch der verschollenen Namen. Als jedoch ihre Widerstandszelle verraten wird und Rémy plötzlich verschwindet, bedeutet das Buch für sie beide tödliche Gefahr …

»Das Buch der verschollenen Namen« ist nach »Solange am Himmel Sterne stehen« und »Das letzte Licht des Tages« der dritte Roman der internationalen Bestseller-Autorin Kristin Harmel, der in Frankreich zur Zeit des 2. Weltkriegs spielt.

Inspiriert von einer wahren Geschichte, ist der historische Roman über die Résistance ein ebenso berührendes wie beeindruckendes Leseerlebnis, das Hoffnung schenkt.“

Presseinformation des Verlags:

„Liebe und Mut in Zeiten von Krieg und Faschismus –
Die beeindruckende Geschichte zweier Widerstandskämpfer


Roman - Inspiriert von einer wahren Geschichte - Das Buch der verschollenen Namen von Kristin Harmel ist erschienen bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG

Roman – Inspiriert von einer wahren Geschichte – Das Buch der verschollenen Namen von Kristin Harmel ist erschienen bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG


Erscheint ab dem 1. Oktober 2021 bei Knaur

PRESSEMITTEILUNG

„Liebe und Mut in Zeiten von Krieg und Faschismus –
Die beeindruckende Geschichte zweier Widerstandskämpfer

»Wir müssen diejenigen retten, die wir retten können –
weil wir die Leute, die wir geliebt haben, nicht retten konnten.«
aus »Das Buch der verschollenen Namen«.

Bestseller-Autorin Kristin Harmel ist zurück mit ihrem dritten Roman, der die beeindruckende Geschichte einer französischen Kleinstadt erzählt, die mit ihrem Einsatz gegen das Nazi-Regime zum Symbol des französischen Widerstandes wurde. Mit erschreckender Genauigkeit erzählt Kristin Harmel in »Das Buch der verschollenen Namen« von entsetzlichen Geschehnissen während des Zweiten Weltkrieges und zeigt gleichzeitig voller Leidenschaft und Hoffnung auf, wie eine Gruppe mutiger Menschen für Gerechtigkeit und Freiheit kämpft.

Im Mittelpunkt Ihrer Geschichte steht dabei Eva Abrams, eine junge Jüdin, die auf der Flucht vor den Nationalsozialisten in dem kleinen Bergdorf Aurignon unterkommt. Dort schließt sie sich der Résistance an und lernt den Widerstandskämpfer Rémy kennen. Gemeinsam helfen sie nicht nur jüdischen Kindern bei der Flucht aus dem von den Nazis besetzten Frankreich, sondern fertigen zusammen »Das Buch der verschollenen Namen« an – verschlüsselte Aufzeichnungen, um die wahre Identität der Kinder für eine Zeit nach dem Krieg zu bewahren. Als jedoch ihre Widerstandszelle verraten wird und Rémy plötzlich verschwindet, bedeutet das Buch für sie beide tödliche Gefahr.

»Das Buch der verschollenen Namen« ist nach »Solange am Himmel Sterne stehen« und »Das letzte Licht des Tages« der dritte Roman der internationalen Bestseller-Autorin Kristin Harmel, der in Frankreich zur Zeit des 2. Weltkriegs spielt. Inspiriert von einer wahren Geschichte, ist der historische Roman über die Résistance ein ebenso berührendes wie beeindruckendes Leseerlebnis, das Hoffnung schenkt.

Eine Leseprobe:

Kapitel 1
Mai 2005

„Es ist ein Samstagmorgen, mitten in meiner Schicht in der öffentlichen Bibliothek in Winter Park, als ich es sehe.
Das Buch, auf dem mein Blick zuletzt vor über sechs Jahrzehnten ruhte.

Das Buch, von dem ich dachte, es sei für immer verschwunden.
Das Buch, das mir alles bedeutete.
Es starrt mich von einer Fotografie in der New York Times an, die irgendjemand aufgeschlagen auf dem Rückgabetresen liegen gelassen hat. Die Welt verstummt, während ich nach der Zeitung greife, und meine Hand zittert fast ebenso sehr wie damals, als ich das Buch selbst das letzte Mal in Händen hielt. »Das kann nicht sein«, flüstere ich.

Ich starre auf das Foto. Ein Mann in den Siebzigern sieht zu mir zurück, sein schlohweißes Haar schütter und flaumig, die Augen froschartig hinter einer dicken Brille.

»Sechzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bemüht sich ein deutscher Bibliothekar, geraubte Bücher mit ihren rechtmäßigen Besitzern wiederzuvereinen«, schreit die Schlagzeile, und ich will dem Mann auf dem Bild zurufen, dass ich die rechtmäßige Besitzerin des Buchs bin, das er in Händen hält – dieses ausgeblichenen, ledergebundenen Bands mit der abblätternden unteren rechten Ecke und dem vergoldeten Rücken, auf dem verblasst Epitres et Evangiles prangt. Es gehört mir – und Rémy, einem Mann, der vor langer Zeit gestorben ist. Dem Mann, an den nicht mehr zu denken ich mir nach dem Krieg geschworen habe.

Aber diese Woche war er dennoch in meinen Gedanken, trotz all meiner Bemühungen. Morgen, am achten Mai, wird die Welt den sechzigsten Jahrestag des Siegs in Europa feiern. Bei all den jungen Nachrichtensprechern, die feierlich vom Krieg reden, als könnten sie ihn auch nur annähernd verstehen, ist es unmöglich, nicht an Rémy zu denken … nicht an die Zeit zu denken, die wir damals zusammen verbrachten, oder nicht an die Leute, die wir retteten, und die Art, wie das alles geendet hat. Auch wenn mein Sohn mir sagt, dass ich mich glücklich schätzen kann, in meinem hohen Alter einen solch wachen Geist zu haben, ist das, wie bei den meisten Glücksfällen, ein zweifelhafter Segen.

An den meisten Tagen sehne ich mich einfach nur nach Vergessen.

Ich blinzele die ungebetenen Gedanken an Rémy weg und widme meine Aufmerksamkeit wieder dem Artikel. Der Mann auf dem Foto ist, wie es scheint, Otto Kühn: ein Bibliothekar der Zentral- und Landesbibliothek in Berlin, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, von den Nazis geraubte Bücher zurückzugeben. Offenbar gibt es allein in der Sammlung seiner Bibliothek über eine Million solcher Bände, aber das, was er auf dem Foto in Händen hält – mein Buch – , ist das eine, das ihn, wie er sagt, nachts wachhält.

»Dieser religiöse Text«, hat Kühn dem Reporter erzählt, »ist mein Lieblingsbuch unter den zahlreichen Geheimnissen, die in unseren Regalen schlummern. 1732 in Paris erschienen, ist es ein sehr seltenes Buch, aber das ist nicht, was es so außergewöhnlich macht. Es ist einzigartig, weil wir darin ein faszinierendes Rätsel finden: eine Art Code. Wem hat es gehört? Was hat der Code zu bedeuten? Wie kamen die Deutschen während des Kriegs in seinen Besitz? Das sind die Fragen, die mich verfolgen.«

Ich spüre Tränen in meinen Augen, Tränen, die dort nichts verloren haben. Ich wische sie fort, wütend auf mich selbst, dass ich nach all den Jahren noch immer so emotional bin. »Wie schön muss es sein«, flüstere ich Kühns Bild zu, »von Fragen verfolgt zu werden statt von Geistern.«

»Ähm, Mrs Abrams? Reden Sie mit dieser Zeitung?« …“

Pressestimmen:

  • www.media-spider.com, 10/2021: „…“

Eigene Meinung / Beurteilung des Buches:

Fazit:


„Widerstand gegen die NS-Diktatur ist eine Provokation,
welche die Toleranzschwelle des nationalsozialistischen Regimes
unter den jeweils gegebenen Umständen bewusst überschreitet,
mit einer Handlungsperspektive,
die auf eine Schädigung oder Liquidation des Herrschaftssystems abzielt.“

Klaus Schönhoven (* 19. Juli 1942 in Würzburg) ist ein deutscher Historiker.
Er war von 1984 bis 2007 Professor für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte an der Universität Mannheim.

Buchcover:

Das Buch der verschollenen Namen - Roman. Inspiriert von einer wahren Geschichte – von Kristin Harmel ist erschienen bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG

Das Buch der verschollenen Namen – Roman. Inspiriert von einer wahren Geschichte – von Kristin Harmel ist erschienen bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG


Verlag: Knaur HC; 1. Edition (1. Oktober 2021).
Seitenanzahl: 384 Seiten.
Bindung: Broschierte Ausgabe.
ISBN-10: 3-426-22713-4.
ISBN-13: 9-783426-22713-8.
Preis: EUR 14,99.

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