Apps mit HTML5 und CSS3 für iPad, iPhone und Android

Autor: Johannes Ippen

Autor: Florian Franke

Übersetzer: . / .

Klappentext:

„Ihre eigene Anwendung auch ohne App Store? Egal, ob für Tablets oder Smartphones, für Android oder iOS. Dieses Buch macht Sie mit Hilfe von HTML5 und CSS3 zum plattformübergreifenden Web App-Entwickler. Unsere Autoren garantieren Ihnen Erfolgserlebnisse, und auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Versprochen! Stürzen Sie sich in die Welt der Web Apps!

Schritt für Schritt einsteigen

Lernen Sie die technischen Grundlagen, inspirierende Konzepte und intuitive Bedienmuster für Ihre Web App kennen. Nutzen Sie die Frameworks jQuery Mobile, Sencha Touch und PhoneGap.

Lernen Sie anhand ausgefallener Beispiel-Apps

Kennen Sie schon Sharky, den kleinen Jaguarhai? Wenn nicht, sollten Sie sich die Sharky-App unserer Autoren genau anschauen. Oder realisieren Sie Foto-Nostalgie mit »Shake it like a Polaroid picture«.

App Store, Google Play und Co.

Erfahren Sie alles, was Sie zum Veröffentlichen Ihrer Web App in einem App Store benötigen: Von den technischen Voraussetzungen bis zu rechtlichen Hinweisen.“

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

  1. Testumgebung einrichten
  2. Native Apps vs. Web Apps
  3. Mobile Webentwicklung mit HTML5
  4. CSS3 – Grundlagen und Neuerungen
  5. jQuery Mobile und Sencha Touch
  6. HTML5 als Designwerkzeug
  7. Animationen mit CSS
  8. Zeichnen – das canvas- Element
  9. Wireframing
  10. Positionsbestimmung
  11. Bewegungssensor
  12. Web Apps offline nutzen
  13. Native Apps erstellen mit PhoneGap
  14. Veröffentlichung einer Web App

Eine Leseprobe:

„Alle aktuellen Smartphones sind in der Lage, ihre Position zu orten und diese an den Nutzer weiterzugeben. Damit wird aus einem einfachen Telefon mit Webbrowser ein Navigationsgerät, ein Kompass oder eine lokale Suchmaschine. Diese Funktion ist nicht nur nativen Apps vorbehalten, sondern kann, dank HTML5, auch im Webbrowser genutzt werden.

Die Positionsbestimmung erfolgt in erster Linie über das Global Positioning System, besser bekannt als GPS. In den 1970er Jahren vom US-Militär entwickelt, ist es heute der Standard und die Grundlage für jedes auf dem Markt erhältliche Navigationssystem. Das System besteht aus rund zwei Dutzend Satelliten, die permanent um die Erde kreisen und ihre aktuelle Position zur Oberfläche senden. Dieses Signal kann von einem GPS-Empfänger auf der Erde zu einer Geoposition umgerechnet werden. Diese Bestimmung ist recht präzise, in der Regel kann die Position auf ca. 7–8 Meter genau ermittelt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Empfänger gleichzeitig das Signal von mindestens drei, üblicherweise vier Satelliten empfangen kann. Allerdings ist der Empfang in geschlossenen Räumen in der Regel unmöglich – das Signal ist zu schwach, um durch Betonwände zu dringen, manchmal verhindert sogar ein starker Schneesturm den GPS-Empfang.

In Fällen, in denen die Bestimmung per GPS nicht möglich ist, greifen Smartphones daher auf ein stärkeres Signal zurück: das Funksignal der Handysendemasten. Üblicherweise ist ein Telefon immer an mehreren Sendemasten angemeldet, um ein stabiles Signal zu gewährleisten. Aus der Berechnung der Position von mindestens drei dieser Sendemasten kann das Telefon seinen aktuellen Aufenthaltsort triangulieren. Dafür berechnet es den geografischen Mittelpunkt aus allen drei Sendemasten. iPhones und iPads verfügen noch über eine dritte Möglichkeit zur Positionsermittlung: Seit 2008 speichert Apple die GPS-Position von Wireless LANs rund um die Welt in einer Datenbank ab, aus der sich das Gerät bedienen kann. Befindet sich ein iOS-Gerät also in der Nähe eines bekannten Netzwerks, kann es darüber ermitteln, wo es sich befindet.

Die Position wird immer in geografischer Länge und Breite, auch Longitude und Latitude genannt, angegeben (Abbildung 5.1). Die Longitude steht für die Position westlich bzw. östlich des Nullmeridians, einer 1884 willkürlich festgelegten Linie, die vom Nord- zum Südpol verläuft und durch Royal Greenwich Observatory in London läuft. Die Entfernung wird dabei als Winkel angegeben, 0–180° für westlich von Greenwich gelegene Positionen, negative Werte in östlicher Richtung.

Die Latitude beschreibt die Position in Nord-Süd-Richtung. Ausgehend vom Äquator 0–90° für nördlich gelegene Orte, negative Werte für alles was im Süden liegt. Da die Skala sehr großzügig ausgelegt ist und die Längen/Breitengrade sehr weit voneinander entfernt liegen, werden Positionen immer mit mehreren Nachkommastellen und der Himmelsrichtung angegeben: 52.518611°N, 13.408056°E ist z.B. die Position des Roten Rathauses in Berlin.

In diesem Kapitel lernen Sie, wie Sie mit JavaScript die Positionsdaten Ihres Smartphones auslesen und verarbeiten können. Sie werden eine Beispiel-App entwickeln, Ihre aktuelle Position in einer Google-Karte eintragen und lernen, wie Sie mit GPS Entfernungen berechnen können. …“

Fazit:

Eigene Meinung:

Beurteilung des Buches:

Verlag: Galileo Computing Verlag (28. Mai 2012).
Seitenanzahl: 441 Seiten.
Bindung: Gebundene Ausgabe.
ISBN-10: 3-836-21848-8.
ISBN-13: 9-783836-21848-1.
Preis: EUR 29,90.


Weitere Produkte aus dem Onlineshop:

Wie Kinder denken lernen: Die kognitive Entwicklung vom 1. bis zum 12. LebensjahrWie Kinder denken lernen: Die kognitive Entwicklung vom 1. bis zum 12. LebensjahrVom ersten Wort bis zu einer regelrechten Sprachexplosion vergehen meist nur wenige Monate. Aber wie lernt ein Kleinkind die Muttersprache? Was passie ... mehr lesen >
Dieser Beitrag wurde unter Entwicklung abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Weitere interessante Fachartikel

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...