Die große Angst

Originaltitel: Tänk om

Die große Angst
Warum wir uns mehr Sorgen machen als je eine Gesellschaft zuvor

Autor: Dr. Roland Paulsen

Klappentext:

Angst – Das Gefühl unserer Zeit

„Warum fühlen wir uns schlechter, obwohl wir besser leben als je eine Gesellschaft zuvor? Was macht unser Leben heute komplizierter – abgesehen von akuten Krisen wie der COVID-19-Pandemie? Und warum sind Angststörungen und Depressionen gerade jetzt auf einem Höchststand? Die Frage „Was, wenn … “ (so auch der schwedischen Buchtitel: „TÄNK OM“) ist dabei zu unserem täglichen Begleiter geworden: Was, wenn wir zu wenig gegen die Covid-19-Pandemie unternehmen? Was, wenn ich den Herd angelassen habe und das Haus mit allen Bewohnern niederbrennt? Was, wenn ich den falschen Partner ausgewählt habe? …

Diesen vermeintlich existentiellen Fragen geht der schwedische Soziologe Roland Paulsen in seiner klugen Analyse der Angst auf den Grund. Er zeigt, dass das Vermeiden jeglicher Risiken und die moderne Unfähigkeit, Unsicherheiten auszuhalten, zu einem weit verbreiteten Angstgefühl führen. So erhöht die schiere Menge an Möglichkeiten, die uns in jedem Lebensbereich offensteht, die Wahrscheinlichkeit von Fehlentscheidungen und damit die Angst davor. Überinformation führt nicht zu Beruhigung, sondern zu Verunsicherung und Gedankenspiralen: Was, wenn … Mit seinem intelligenten Porträt unseres »Zeitalters der Angst« trägt Paulsen dazu bei, dass wir die Welt und uns selbst besser verstehen. Und vielleicht etwas weniger ängstlich auf unser Leben blicken.“

Eine kluge Gesellschaftsanalyse unseres modernen »Zeitalters der Angst«.

Klappentext / Innenseite – vorne:

Was, wenn ich schwer krank werde?
Was, wenn
ich morgen meinen Job verliere?
Was, wenn
wir zu wenig gegen die
COVID-19-Pandemie tun? Oder zu viel?

„Die Frage »Was, wenn … ?« ist ein Weg, mit möglichen Risiken umzugehen. Doch wie der Soziologe Roland Paulsen verdeutlicht, sind wir mittlerweile gar nicht mehr in der Lage, mit diesen Unsicherheiten zu leben.

So ist die Zahl der Menschen, die an Depressionen leiden, in nur zehn Jahren um fast 20 Prozent gestiegen. Laut WHO stehen Angststörungen und Depression an der Spitze der häufigsten Erkrankungen weltweit. Und jeder Zehnte nimmt Antidepressiva. Dabei sind unsere Lebensumstände besser als je zuvor.

In »Die große Angst« zeichnet Roland Paulsen die Entwicklung hin zu unserem aktuellen »Zeitalter der Angst« nach. Dazu führt er uns in Max Webers Konzept der Entzauberung ein, nimmt uns mit auf Ayahuasca-Trips, die Ängste eindämmen sollen, und erklärt, warum auch die Politik auf Risikovermeidung setzt. Mithilfe von zahlreichen Studien, neusten Forschungserkenntnissen und sehr persönlichen Interviews entwirft Paulsen ein Porträt der modernen Angst und zeigt, dass sie mehr ist als ein Gefühl.“

Klappentext / Innenseite – hinten:

DR. ROLAND PAULSEN
„geboren 1981, ist außerordentlicher Professor für Soziologie an der Universität Lund, Schweden, und Fellow des Stockholm Centre for Organizational Research. Zudem schreibt der vielfach ausgezeichnete Autor für die größte schwedische Tageszeitung, Dagens Nyheter. Roland Paulsen lebt in Stockholm.“

Presseinformation des Verlags:

Roland Paulsen – Die große Angst –
ab 24. Mai 2021 bei mosaik Verlag

„Die große Angst.
Warum wir uns mehr Sorgen machen als je eine Gesellschaft zuvor“
von Roland Paulsen
Erscheinungstermin: 24. Mai 2021 bei mosaik

„Das zeitlose Gefühl reiner Lebensintensität ist nur noch ein schwacher Schimmer des zukunftsbefreiten Daseins, das einst das menschliche Leben prägte.“ Roland Paulsen

Am 24. Mai 2021 veröffentlicht der vielfach ausgezeichnete schwedische Soziologe Roland Paulsen bei mosaik sein neues Buch »Die große Angst. Warum wir uns mehr Sorgen machen als je eine Gesellschaft zuvor« und stellt damit die Fragen unserer Zeit: Warum fühlen wir uns heute nachweislich schlechter als noch vor wenigen Jahrzehnten, obwohl wir besser leben als je eine Gesellschaft zuvor? Was macht unser Leben heute komplizierter? Und warum sind Angststörungen und Depressionen auf dem Höchststand? Die Frage Was, wenn… (so auch der schwedischen Buchtitel: „Tänk om“) ist dabei zu unserem täglichen Begleiter geworden: Was, wenn wir zu wenig gegen die Covid-19-Pandemie unternehmen? Was, wenn die Corona-Maßnahmen eine Depression verursachen? Was, wenn ich den Herd angelassen habe und das Haus mit allen Bewohnern niederbrennt? Was, wenn ich den falschen Partner ausgewählt habe? etc. …

Durch die Frage Was, wenn …? berechnet der menschliche Verstand die Risiken, die uns im Alltag begleiten. Er stellt sich Dinge vor, die passieren könnten, wägt ab und lotet den idealen Weg für uns aus. Die schiere Menge an Möglichkeiten, die uns in jedem Lebensbereich offen steht, erhöht allerdings die Wahrscheinlichkeit von Fehlentscheidungen und damit die Angst davor. Überinformation – befeuert durch die Digitalisierung und den damit einhergehenden unbegrenzten Zugang zum globalen Wissen – führt nicht zu Beruhigung, sondern zu Verunsicherung und Gedankenspiralen: Was, wenn …? Roland Paulsen zeigt, dass die Vermeidung jeglicher Risiken und die moderne Unfähigkeit, Unsicherheiten auszuhalten, zu einem kollektiven Angstgefühl geführt haben.“

„Vom Refugium Arbeitsplatz aus erscheint die Welt chaotisch und unbegreiflich. Jenseits der klimatisierten Räume des Büros droht das Scheitern. Mit dem Risiko zu leben, es als eine historische Größe unserer Existenz zu akzeptieren, wäre eine Möglichkeit. Aber die Arbeit hat uns davon entwöhnt. Da ist es doch besser, jedes Risiko zu bekämpfen, sobald es auftaucht. (…) Aber genau wie die unglücklichste Ehe funktionieren kann, weil sie eine feste Größe ist, vermittelt selbst die sinnloseste Tätigkeit Sicherheit. (…) Ist man einmal im Trott, wird jede Sorge überflüssig. Die Regeln sind klar, man muss nur zwei Dinge im Blick behalten: so viel arbeiten wie möglich und etwas finden, das man kaufen kann.“ Roland Paulsen

Die große Angst ist ein Porträt unseres „Zeitalters der Angst“, eine Anthropologie des menschlichen Leidens – unterfüttert mit sehr persönlichen Interviews mit Angst-Patienten, Neurotikern oder einfach „nur“ einsamen Menschen. Paulsen trägt dazu bei, dass wir die Welt und uns selbst besser verstehen – und vielleicht etwas weniger unsicher und besorgt auf unser Leben blicken. Denn Was, wenn …? ist ein wunderbares Denk-Werkzeug, das uns bis auf den Mond gebracht oder die Welt der Elementarteilchen erschlossen hat. Vielleicht müssen wir nur wieder lernen, es auch im privaten Alltag richtig anzuwenden.

„In den letzten vier Jahren habe ich mich intensiv mit Statistiken befasst und mit fast 100 Menschen über ihre Probleme gesprochen. In meinem Buch schreibe ich über Patrik, der so in seinen eigenen Gedanken versunken ist, dass er aufgehört hat, seine Frau und seine Kinder zu bemerken. Über Samira, die nach ihrer Scheidung über 40 Ayahuasca-Reisen unternahm und Gott begegnete. Über Helena, die sich innerhalb eines Jahres medizinischen Untersuchungen für vier verschiedene Krebsarten unterzog, ohne sich jemals unwohl zu fühlen. Und Daniel, der mehrere Jahre mit obsessiven Gedanken lebte, war überzeugt, dass er tief im Inneren ein Pädophiler war. Zusammen bilden sie einen Teil einer historischen Entwicklung, die in die falsche Richtung geht – aber jederzeit ihren Kurs ändern könnte.“ Roland Paulsen

Dr. Roland Paulsen (*1981) ist außerordentlicher Professor für Soziologie an der Universität Lund und vielfach ausgezeichneter Autor. Er ist Fellow des Stockholm Centre for Organizational Research und schreibt außerdem für die schwedische Tageszeitung „Dagens Nyheter„. Auch in Publikationen wie „The Economist“, „The Wall Street Journal“, „BBC Radio 4“, „Le Monde“, „El País“, „Süddeutsche Zeitung“, „Die Zeit“ und „Libération“ hat Paulsen bereits veröffentlicht. Paulsens Forschung konzentriert sich auf die Soziologie der Arbeit und Medizin, die Kulturwissenschaften sowie die Bedeutung und Bedeutungslosigkeit von Arbeit. Sein Buch „Vi bara lyder“ („Wir tun, was uns gesagt wird“) über die Arbeitslosigkeit in Schweden leitete eine nationale Debatte ein über das bedingungslose Grundeinkommen, kürzere Arbeitszeiten und gesellschaftliche Arbeitsethik. Roland Paulsen lebt in Stockholm.

www.rolandpaulsen.org


Eine Leseprobe:

„…“

Pressestimmen:

  • www.media-spider.com, 06/2021: „…“

Eigene Meinung / Beurteilung des Buches:

„…“

Fazit:

„…“


„Angst ist nichts weiter als eine Unsicherheit bzw.
eine Unklarheit über etwas,
das mit uns zu tun hat!
Ja, man kann sagen, dass die Angst bzw. das,
was uns beängstigt nur eine Lücke in unserem Wissen ist,
dass mit der Hinzugabe unserer eigenen Fantasie oft in zu große Dimensionen ausartet!“

Florian Walde (*1982),
deutscher Aphoristiker.

Buchcover:

Die große Angst - Warum wir uns mehr Sorgen machen als je eine Gesellschaft zuvor - von Dr. Roland Paulsen ist erschienen beim Mosaik Verlag

Die große Angst – Warum wir uns mehr Sorgen machen als je eine Gesellschaft zuvor – von Dr. Roland Paulsen ist erschienen beim Mosaik Verlag


Verlag: Mosaik Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (24. Mai 2021).
Seitenanzahl: 416 Seiten.
Bindung: Gebundene Ausgabe.
ISBN-10: 3-442-39386-8.
ISBN-13: 9-783442-39386-2.
Preis: EUR 20,00.

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