Kapitalfehler

Wie unser Wohlstand vernichtet wird und
warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen

Autor: Matthias Weik
Autor: Marc Friedrich

Klappentext:

„Kriminelle Spekulanten und ahnungslose Politiker haben ein nachhaltiges Wirtschaften verdrängt. Der Mensch ist in den Hintergrund geraten und wir mussten erkennen: Finanzkapitalismus ist schlicht und einfach schlechter Kapitalismus. In ihrem neuen Buch erklären die Bestsellerautoren allgemein verständlich, wie ein vernünftiger Kapitalismus wirklich funktionieren kann und sie scheuen sich nicht Fehlentwicklungen, die verbrecherischen Banken sowie die wahren Abzocker klar zu benennen. Denn nur wenn sich jetzt etwas ändert, können wir unser Geld retten.“

Kurzbeschreibung:

„Die Finanzkrise 2008 hat die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrunds getrieben. Doch ihre Ursachen sind bis heute weder verstanden noch behoben worden. Marc Friedrich und Matthias Weik zeigen, warum der Kapitalismus immer wieder daran scheitert, unseren enormen Wohlstand fair und nachhaltig zu verteilen. Sie untersuchen, warum er periodisch seine Innovationsfähigkeit und seine Kraft zur Erhöhung von Wohlstand, Lebensqualität und sozialer Sicherheit verliert. Warum die Krisen sogar gewollt sind und wer davon profitiert. Warum zeitweise nur noch die Interessen von Konzernen, Superreichen und einer Finanzelite zählen, die sich von der Realwirtschaft fast vollständig abschottet.

Anders als ihre Verfechter behaupten, sorgen unregulierte Finanzmärkte gerade nicht dafür, dass Kapital an die für den allgemeinen Wohlstand besten Stellen gelangt. Wenn 0,1 Prozent der Weltbevölkerung entscheiden, wie 80 Prozent des weltweiten Vermögens investiert werden, dann hat das nichts mit freien Märkten und mit Wettbewerb zu tun. Im Gegenteil: Finanzkapitalismus ist schlicht und einfach ganz schlechter Kapitalismus! Denn er verteilt vorhandenen Wohlstand total ineffizient. Friedrich & Weik erklären allgemein verständlich, wie ein vernünftiger Kapitalismus wirklich funktionieren kann.“

Presseinformation des Verlags:

Deutschlands erfolgreichste Wirtschaftsautoren
Friedrich und Weik klären schonungslos auf

„Wie alle werden abgeben müssen – die Frage ist nur, wie viel. Noch ist die Zeit, etwas dagegen zu tun.“

„Kriminelle Spekulanten und ahnungslose Politiker haben ein nachhaltiges Wirtschaften verdrängt. Der Mensch ist in den Hintergrund geraten, und wir mussten erkennen: Finanzkapitalismus ist schlicht und einfach schlechter Kapitalismus. In dem neuen Buch erklärt das Bestsellerduo Weik/Friedrich allgemein verständlich, wie ein vernünftiger Kapitalismus wirklich funktionieren kann, und scheut sich nicht, Fehlentwicklungen, die verbrecherischen Banken sowie die wahren Abzocker klar zu benennen. Denn nur wenn sich jetzt etwas ändert, können wir unser Geld und unseren Wohlstand retten.“

Eine Leseprobe:

„Wie befürchtet, hat sich seit dem Erscheinen unseres zweiten Buches Der Crash ist die Lösung im Mai 2014 nichts nachhaltig in der Finanzwelt zum Besseren gewendet. Ganz im Gegenteil: Warnsignale, wohin man schaut. Die Gesamtsituation eskaliert weiter, und viele unserer damals abgegebenen, oftmals angezweifelten Prognosen sind heute leider bittere Realität. Der Zug rast unvermindert mit Volldampf in Richtung Abgrund. Dass die Geschwindigkeit gedrosselt oder gar die Notbremse gezogen wird, ist nicht in Sicht. Nach wie vor wird auf globaler Ebene versucht, Schulden mit Schulden zu bezahlen, was weder nachhaltig ist, noch auf Dauer funktioniert. Verzweifelt bekämpfen die Notenbanken die Krise mit historisch niedrigen Zinsen – also mit einer Flut von billigem Geld. Mit dem Ziel, das Geldkarussell am Laufen zu halten, pumpen Staaten und Notenbanken weiterhin Hunderte von Milliarden in ein völlig marodes Finanzsystem. Die Notenbanken, die Brandstifter und Feuerwehr in einem sind, verkennen dabei, dass es gerade die niedrigen Zinsen gewesen sind, die die letzte Krise mit verursacht haben. Durch eine aus dem Ruder gelaufene irrsinnige Notenbankpolitik wurden die Aktienmärkte global enorm aufgebläht. Abermals entstehen durch das viele billige Geld Blasen an den Immobilien-, Aktien- und Anleihenmärkten. Inzwischen sind die Märkte dermaßen abhängig vom billigen Geld, dass sich niemand mehr traut, ihnen die Droge Geld zu entziehen.

Wie krank das Finanzsystem ist, beweist auch ein absurdes Vorkommnis in der Schweiz: Neben fantastischer Natur und erstklassigem Käse haben die Eidgenossen, besser gesagt: die Credit Suisse (CS), die Magie für sich entdeckt. Bekanntlich müssen die Banken seit der Finanzkrise 2008 ihren Eigenkapitalanteil erhöhen. Die CS entschied sich dafür, sich selbst Eigenkapital zu schaffen, und zwar aus dem Nichts. Offenbar frei nach dem Motto: »Wenn wir Geld aus dem Nichts schöpfen können, warum nicht auch Eigenkapital?«. Der Zaubertrick funktionierte folgendermaßen: Die CS vergab an arabische Investoren einen Kredit in Höhe von umgerechnet rund 9 Milliarden Euro. Dafür mussten lediglich zwei Buchungen in der Bilanz vorgenommen werden: Auf der Aktivseite wurde der Betrag als »Forderung« eingestellt, auf der Passivseite wurde eine »Kundeneinlage« in gleicher Höhe verbucht. Die Bank konnte sicher sein, dass die arabischen Investoren das Geld nicht abrufen werden, weil diese sich verpflichtet hatten, dafür neu geschaffene Vorzugsaktien der CS zu erwerben. Zu diesem Zweck war lediglich eine weitere Buchung nötig, unter Kennern »Passivtausch« genannt: Die Kundeneinlage wurde umgebucht in die Position »Eigenkapital«.1 So einfach funktionierte diese äußerst fragwürdige Aktion.

Vielleicht wäre dies ja auch eine Option für unseren Branchenprimus mit kriminellen Neigungen – die krisengeschüttelte Deutsche Bank? Nachdem die Bank im Januar 2016 an oberster Stelle verkündet hatte, dass das Haus solvent sei, bildete sich über unseren Köpfen so manches Fragezeichen. Als dann auch noch unser Finanzminister Wolfgang Schäuble sich zur Deutschen Bank beruhigend äußerte, gingen bei uns alle Alarmglocken an. Die letzte Bank, die ihre Solvenz rechtfertigen musste, war ein Institut namens Lehman Brothers … Wir sind nach wie vor fest davon überzeugt, dass es die Deutsche Bank in ihrer jetzigen Form in Zukunft nicht mehr geben wird. Aufgrund ihrer Größe ist eine Pleite ausgeschlossen. Da es unwahrscheinlich ist, dass irgendein Konkurrent eine Bank mit knapp 6000 laufenden Verfahren an der Backe und einem Derivate-Portfolio außerhalb der Bilanz im Volumen von ca. 55 Billionen Euro (das 20-Fache des deutschen BIP) übernehmen wird, dürfte es wohl auf eine Verstaatlichung hinauslaufen.

Die globale Berg- und Talfahrt an den Börsen zu Beginn des Jahres 2016 ist nur ein weiteres Menetekel. Innerhalb von nur wenigen Wochen wurden die Anstiege der vergangenen Jahre an den Aktienmärkten der Welt radikal ausradiert. In Deutschland war es den »Magiern« der Notenbank gelungen, den Deutschen Aktienindex (DAX) bis auf über 12 000 Punkte zu zaubern. Die Frage, ob das nachhaltig ist, hat sich offensichtlich im Jubelsturm steigender Kursgewinne kaum einer gestellt. Unbezweifelbar ist jedoch, dass in der Geschichte der Menschheit noch niemals eine Krise mit Gelddrucken nachhaltig gelöst wurde.“

Pressestimmen:

  • www.media-spider.com , 06/2016: „…“

Eigene Meinung / Beurteilung des Buches:

Marc Friedrich und Matthias Weik liefern in ihrem Buch »Kapitalfehler« eine klare Analyse, warum das Prinzip von Angebot und Nachfrage heute nicht mehr funktioniert. Dabei nutzen sie umfangreiche Quellen, die zum Weiterlesen anregen. Außerdem ermöglicht das Buch auch Laien, die Komplexität der Finanz- und Wirtschaftswelt zu verstehen. Besonders hervorzuheben sind außerdem die Lösungsansätze am Ende des Buches.

Fazit:

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„Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne:
Die ungleichmäßige Verteilung der Güter.
Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne:
Die gleichmäßige Verteilung des Elends.“

Sir Winston Churchill (1874 – 1965),
britischer Politiker und Schriftsteller.

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Buchcover:

Kapitalfehler - Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen - von Matthias Weik und Marc Friedrich erschienen im Eichborn Verlag

Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen – von Matthias Weik und Marc Friedrich erschienen im Eichborn Verlag

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Verlag: Eichborn Verlag; 1. Auflage (13. Mai 2016).
Seitenanzahl: 384 Seiten.
Bindung: Gebundene Ausgabe.
ISBN-10: 3-847-90605-4.
ISBN-13: 9-783847-90605-6.
Preis: EUR 19,99.

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