Das entscheidende Jahrzehnt

Das entscheidende Jahrzehnt:
Wie wir mit digitaler Innovation die nächsten Krisen meistern können

Autor: Dr. Sven Jungmann
Autor: Felix Staeritz

Klappentext:

Kreative Lösungen für eine bessere Zukunft

„Corona-Krise, Klimakatastrophe, Digitalisierungsschub: Umbrüche wie diese stellen unsere Gesellschaft vor dramatische Herausforderungen. Unsere Leben, Wirtschaft und Politik werden durch sie nachhaltig gefordert und verändert. Doch wie gelingt es, diese Krisen und Innovationen zu nutzen und das »neue Normal« aktiv mitzugestalten?

Felix Staeritz und Sven Jungmann fordern nichts weniger als eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen alten und neuen Unternehmen sowie den Verantwortlichen aus Politik und Gesellschaft. Sie machen Unternehmern und Organisationen Mut, über das verbreitete »Innovationstheater«, bei dem Geschäftsmodelle nur ungenügend digital angepasst werden, hinaus zu gehen und ganz neue Allianzen und Ansätze zu wagen. Mit vielen Praxisbeispielen zeigen sie, wie kreative Lösungen aktuelle und zukünftige Krisen lösbar machen.“

Klappentext / Innenseite – vorne:

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Klappentext / Innenseite – hinten:

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Presseinformation des Verlags:

Pünktlich zum Earth Day: Wie wir die Klimakrise meistern können

„Am 22. April 2021 ist Earth Day, ein Tag, der weltweit in über 150 Ländern stattfindet und sich dem Schutz unserer Umwelt verschrieben hat.

In diesem Zusammenhang möchten wir gerne auf eine spannende Neuerscheinung aus dem aktuellen Verlagsprogramm des Redline Verlags aufmerksam machen:

Mit »Das entscheidende Jahrzehnt« erscheint am 20. April 2021 im Redline Verlag ein Buch, in dem das Autorenduo Felix Staeritz und Dr. Sven Jungmann konkrete Lösungen aufzeigen, wie unsere Gesellschaft und Unternehmen mit digitaler Innovation zur Bewältigung kritischer Situationen, wie beispielsweise der Klimakrise beitragen können. Die beiden Autoren lassen dabei die Erfahrungen von über 100 Experten aus aller Welt einfließen und zeigen an konkreten Beispielen aus Politik und Wirtschaft (v. a. aus der Gesundheit-, Mobilitäts-, Energie- und Versicherungsbranche), wie wir die Klimakrise in den Griff bekommen könnten. Denn: Oft verfügen wir bereits über hervorragende Werkzeuge für Veränderung. Wichtig hierfür ist jedoch, dass Wirtschaftsführende, Akademiker sowie Gründer und Unternehmer ihre Erfahrungen bündeln und diese auf zentrale Bereiche, wie die Umwelt oder das Gesundheitswesen, anwenden.

Weitere Infos zum Buch und zu den Autoren sowie eine Leseprobe finden Sie hier.“

Eine Leseprobe:

EINLEITUNG
COVID-19 IST DER WARNSCHUSS,
DEN WIR ALLE GEFÜRCHTET HABEN

„Wie viele neue Freundschaften haben Sie infolge von Social Distancing geschlossen?

Wir leben in Berlin und Wien, und für uns haben lokale WhatsApp-Gruppen den nachbarschaftlichen Geist wiederbelebt, den man sonst nur aus viel kleineren Städten kennt. Durch Online-Dinner haben wir Freunde von Freunden auf der ganzen Welt getroffen – Menschen, die wir unter anderen Umständen vielleicht nicht so leicht kennengelernt hätten. Als wir mit Mark Cliffe redeten, dem Global Head des New Horizons Hub bei ING, lud er uns zu einem interessanten Gedankenexperiment ein: Stellen Sie sich vor, wie Sie diese Krise erlebt hätten ohne Zoom und WhatsApp-Anrufe, ohne Internet, Streaming, Online-Shops und sämtlichen anderen Verbindungs-möglichkeiten, die uns mit anderen zusammenbrachten.

»Unsere Technologien haben uns vor einem katastrophalen Zusammenbruch der Gesellschaft bewahrt. Ohne Handys, Computer und das Internet wäre es weit schlechter gelaufen«, sagte er.

Aber es gibt eine massive Lücke zwischen unseren technologischen Möglichkeiten und dem, was wir daraus gemacht haben bei unseren Versuchen, mit der Krise fertigzuwerden. Diese Lücke ist das Ergebnis von Trägheit, von Ineffizienz beim Orchestrieren des Fortschritts, und sie ist ein Faktor bei den menschlichen Tragödien, die sich aktuell abspielen.

Das neue Corona-Virus hat unserem Leben den Spiegel vorgehalten und zeigte uns erbarmungslos jedes kleine Detail. Wir können nicht widerstehen, in diesen Spiegel zu sehen – und er beleuchtet einige unserer Eigenschaften, die wir viel zu lang ignoriert haben. Gleichzeitig enthüllt er jedoch auch positive Aspekte, an die wir fast nicht mehr geglaubt hatten.

COVID-19 hat viele von uns ins Unglück gestürzt. Einige haben geliebte Menschen verloren. Andere sind arbeitslos geworden oder mussten ihre Belegschaft feuern, um ihrem Unternehmen eine Überlebenschance zu geben. Wir haben gehört, dass Menschen diese Pandemie »World War C« nannten. Und wer weiß, was noch auf uns zukommt? Das ist vielleicht erst der Anfang. Wenn man Mitte 2020 einen Blick in die Zukunft wirft, kann man nicht einmal eine Vorhersage wagen, wie die Welt in sechs Monaten aussehen wird.

Im Großen und Ganzen traf uns dieses tödliche Virus schlecht vorbereitet an, trotz vieler Warnungen. Krankenhäusern und Regierungen gingen schnell die persönliche Schutzausrüstung sowie die Testkits aus. Wir sahen Bilder von italienischen Ärzten, die Taucherbrillen trugen, und von spanischen Medizinern, die Müllsäcke um den Hals geklebt hatten, um das Infektionsrisiko zu senken. Menschen horteten Mehl, Paracetamol-Tabletten und Klopapier. Als Nationalregierungen ihre Anstrengungen verstärkten und millionenfach Schutzausrüstung kauften, gab es täglich Meldungen von verlorengegangenen Lieferungen und gefälschter Ware.

Es herrschte ein furchtbares Gefühl der Hilflosigkeit, gepaart mit jeder Menge Schuldzuweisungen – »externe Attribution«, wie es die Psychologen nennen. Das Problem wurde auf das schlechte Verhalten anderer Nationen geschoben, auf die Untätigkeit der eigenen Regierung oder auf die Eigenheiten der Gesellschaft. Viele Monate lang kannten wir nicht einmal die grundlegendsten Fakten, zum Beispiel, wie viele Menschen infiziert worden waren.

WIE KONNT E ES SO WEIT KOMMEN?

Für die meisten Länder sollte es ein Grund zur Sorge sein, dass sie so schlecht vorbereitet waren. Was war passiert? Ihre Großeltern hatten prachtvolle Städte und robuste Volkswirtschaften aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs errichtet. Sie hatten einen hohen Standard an sozialer Wohlfahrt eingeführt und gemeinsam daran gearbeitet, alte Feinde zu versöhnen und verschiedene Nationen in einem einzigartigen Bündnis zusammenzubringen, mit hoher Produktivität und einer führenden Rolle bei globaler Innovation. Und doch, verglichen mit anderen Regionen der Welt schienen sie es sich in einer bequemen Selbstzufriedenheit gemütlich gemacht und dabei ihren Antrieb verloren zu haben, auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Viele waren in einer Art innovativem Schwebezustand dahingeglitten und hatten gerade das Nötigste getan, um relevant zu bleiben, statt die Grenzen des Möglichen auszuloten.

Europäische Firmen sind immer noch für ein Viertel der weltweiten Forschung und Entwicklung zuständig, waren aber nicht in der Lage, schnell einfache Gesichtsmasken oder in großem Maßstab COVID-Tests zu produzieren. Ihnen fehlten die Daten und Interoperabilitätsstandards, um eine rasche Reaktion zu ermöglichen, als Hilfe am dringendsten gebraucht wurde. Es dauerte eine Weile, bis wir entschiedene Reaktionen von Führungspersonen des öffentlichen und privaten Sektors sahen. Im Ergebnis wurden wir Zeuge von »Jedem das Seine und mir das meiste« statt gegenseitiger mitfühlender Unterstützung. Offensichtlich braucht es Schocks wie die COVID-19-Pandemie – ein klassisches Beispiel für die Theorie der schwarzen Schwäne (einmalige Ereignisse mit enormen Auswirkungen) von Nicholas Taleb –, um die Beweglichkeit einer Gesellschaft zu testen. …“

Pressestimmen:

  • www.media-spider.com, 05/2021: „…“

Eigene Meinung / Beurteilung des Buches:

Fazit:


„Zorn hilft nicht gegen Veränderung,
und Wut nicht gegen Umbruch,
die Wandlung kommt, den Ärger kann man sich ersparen.“

Gerd Peter Bischoff (*1949),
Schriftsteller.

Eine bessere Zeit
Man blickt nach vorn, ein neues Jahr,
nichts ist mehr so, wie es einst war.
Es herrscht ein Umbruch, ringsumher
und Neues gibt es mehr und mehr.
Veränderung, Vergangenheit –
Wir hoffen auf eine bessere Zeit.“

Oskar Stock (*1946),
deutscher Schriftsteller und Aphoristiker.

Buchcover:

Das entscheidende Jahrzehnt - Wie wir mit digitaler Innovation die nächsten Krisen meistern können - von Dr. Sven Jungmann und Felix Staeritz ist erschienen im Redline Verlag

Das entscheidende Jahrzehnt – Wie wir mit digitaler Innovation die nächsten Krisen meistern können – von Dr. Sven Jungmann und Felix Staeritz ist erschienen im Redline Verlag


Verlag: Redline Verlag, 1. Auflage (20. April 2021).
Seitenanzahl: 336 Seiten.
Bindung: Gebundene Ausgabe.
ISBN-10: 3-868-81842-1.
ISBN-13: 9-783868-81842-0.
Preis: EUR 24,99.

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